Tripolis, Sabha bis zur Grenze des Tschad

Tripolis 2010 mutet an wie eine italienische Stadt aus den neunzehnhundertfünfziger Jahren. Überall hängen die Portraits von Muammer El Gaddafhi. Am Markt tote Hammelschädel. Die Fliegen surren in den leeren Augenhöhlen. Die Souks sind archaischer an als jene Marokkos und in Tunesien. Sie sind noch authentische Stätten des Handwerks.

In Sabha beginnt das Sandmeer. Die vielfältige Schönheit der Wüstenlandschaft ist eine atemberaubende Welt. Mitunter schwebend, traumverloren und nicht real, ein Waste Land archaischer, grenzgängerischer Welten. Die Sahara verströmt Schönheit und Süße, Härte und Brutalität, Hitze und Trockenheit des Tages, die sich binnen Minuten in ein Schwemmland verwandelt, zeitweilig kann es sturzflutartig regnen. Auf der Suche nach den Felszeichnungen. Sie sind nur per Zufall zu orten. Immer wieder neue spektakuläre Funde in den Höhlen. Die magischen Rötelzeichnungen scheinen einer Urzeit zu entstammen. Nicht weit von der Grenze des Tschad ziehen Nomaden durch ein Wadi.

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Libyen, Felszeichnungen in der Sahara ©Gabriele Reiterer

 

 

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